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51 Ombili Kinder beim Nähen 21

131 Ombili, der Schulchor, 1

127 Ombili, Pause vor dem Schulgebäude 23

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Die als Jäger und Sammler lebenden Buschmänner dürften in den letzten 20.000 Jahren ihre Lebensweise kaum verändert haben. Bei ihren Gebrauchsgegenständen erfolgte der Übergang von Stein zu Eisen, die Töpferei kam hinzu. Die Buschmänner haben erstaunliche Naturkenntnisse - wo Eingeborene anderer Völker nicht mehr leben können, fühlen sie sich daheim. Zur Jagd mit dem Bogen verwenden sie für die Pfeile ein Gift, das auf geheimnisvolle Weise hergestellt wird. Sie gelten als die besten Spurenleser Afrikas und können als Sammler ca. 250 Pflanzen benennen. Kaum ein Volk Afrikas verfügt über ihren Reichtum an Erzählungen. Etwa im 15. Jahrhundert besiedelten die aus dem Norden Afrikas kommenden Herero und Damara das heutige Namibia und drängten die Buschmänner in den Süden Afrikas, wo sie dann ab dem 17. Jahrhundert den dort einwandernden Weißen - meist Holländern und Engländern - in Trockengebiete - wie die Kalahari - ausweichen mussten. So wurde Namibia, ehemals Deutsch-Südwest-Afrika, zu ihrem letzten Rückzugsgebiet, welches etwa ab 1880 von den Deutschen kolonisiert wurde.

Die Europäer hatten sich - ohne zu fragen - die Weiten Afrikas aufgeteilt, nur die gefährliche südwestlich liegende Küste, die zuerst von den Portugiesen angelandet wurde, schien nicht wert, eines der trockenen afrikanischen Gebiete zu kolonisieren. Und so blieb es den Deutschen, des Kaisers Flagge - unter Bismarcks Regie - zunächst friedlich, später mit Waffengewalt ins Land zu tragen und in ihrem Sinn zu kultivieren.